Über mich

Aus Hamburg gekommen, wegen Konstanz geblieben

Liebe Konstanzerinnen und Konstanzer,

als 44-jähriger Vater von drei wundervollen Söhnen bin ich der festen Überzeugung, dass es an der Zeit ist, die großen Herausforderungen der kommenden Jahre entschieden und mutig anzugehen. 

Als Hamburger Jung’ (und halber Schwabe) bin ich nach meinem Wehrdienst für eine Schreinerlehre nach Tübingen gezogen und von dort zum Architekturstudium nach Konstanz. Hier lebe ich jetzt seit 20 Jahren; nur unterbrochen nur von zwei spannenden Auslandssemestern in Holland und Jordanien.

Bereits 2006 beschäftigte ich mich im Rahmen meiner Diplomarbeit an der HTWG mit “Nachhaltigkeit in Architektur und Städtebau”. Dabei wurde mein Interesse für meine beiden Herzensthemen “Klimaschutz/Nachhaltigkeit” und “städtischer Wohnraum/öffentlicher Raum” geweckt.

Die Themen Klima- und Artenschutz sind für mich seit 15 Jahren ein Herzensanliegen. Seit einem Multiplikatoren-Training beim ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten und Umweltaktivist Al Gore habe ich im Rahmen von Vorträgen und durch Aktionen daran gearbeitet, diese Themen stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken und ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Ich setze mich aber auch selbst aktiv für Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein. Gemeinsam mit vielen anderen tollen motivierten und engagierten Menschen habe ich die Konstanzer Klimabewegung mit aufgebaut und engagiere mich zum Beispiel bei Greenpeace, aber auch vor Ort in Gruppen wie Klimastadt Konstanz oder zuletzt Fridays for Future. Gemeinsam haben wir dabei Denk- und Veränderungsprozesse in Konstanz angestoßen, die unter anderem zur Ausrufung des Klimanotstandes geführt haben. Jetzt gilt es den nötigen Wandel in Konstanz zu gestalten und alle Konstanzerinnen und Konstanzer für gelebten Klimaschutz zu begeistern.

Seit meinem Architekturstudium habe ich in der täglichen Arbeit aber auch viele andere Probleme in unserer Stadt in den letzten Jahren hautnah miterleben können: Mein politischer Fokus liegt deshalb besonders auf den Themen bezahlbarer und spekulationsfreier Wohnraum und der Rückeroberung des öffentlichen Raums. Wir dürfen die Stadtentwicklung in Konstanz nicht weiter der Immobilienwirtschaft überlassen, sondern müssen als Stadt lebendige Wohn-, Lebens- und Arbeitsräume für die Menschen entwickeln. Eines meiner Hauptanliegen dabei ist es, die Stadt wieder mehr für uns Bürger*innen zu öffnen: Plätze zu schaffen, um die Sonne zu genießen, Sport zu treiben oder im Freien zu spielen. Ich will vor allem in den Stadtteilen bezahlbare und konsumfreie Kulturangebote für alle Generationen schaffen und Konstanz zu einem Zentrum nachhaltiger Wirtschaft machen.

Meine Rolle als Oberbürgermeister sehe ich nicht im starren Vorgeben der Marschroute, sondern im Organisieren eines Bürgerbeteiligungsprozesses. Dieser bietet uns die Möglichkeit, alle Bürger*innen aktiv einzubinden und mehrheitsfähige Lösungen zu finden.

Auf der Seite Vision & Programm stelle ich meine Vision für Konstanz vor und skizziere Lösungsvorschläge, wie diese realisiert werden kann.

Diese Vision möchte ich gerne gemeinsam mit den Konstanzerinnen und Konstanzern in den nächsten Monaten und Jahren weiterentwickeln. Lasst uns gemeinsam eine Stadt schaffen, auf die unsere Kinder stolz sein können und in der wir selbst alle gerne auch im Alter leben wollen.



Felix Müller

Teile mir gerne unter Vision@felixmueller.de deine Vision mit! Mein Team und ich freuen uns über deine Geschichten, Wünsche und Anmerkungen.